Josef Franke: Architektur als Aufbruch - Was können wir aus seinen Bauten heute lernen? - Jubiläum und Ausstellungseröffnung in Gelsenkirchen
In diesem Jahr hätte ein ganz besonderer Gelsenkirchener seinen 150. Geburtstag gefeiert. Der Architekt Josef Franke erblickte am 12. März 1876 das Licht der Welt. Sein späteres Wirken als Architekt hat das Stadtbild Gelsenkirchens wie auch anderer Städte des Ruhrgebiets maßgeblich geprägt.
Mit seinem klaren, funktionalen Gestaltungsansatz, einer konsequenten Auseinandersetzung mit Bauaufgabe und Material und seinem Gespür für städtebauliche Zusammenhänge schuf er Bauten, die bis heute Identität stiften und den Wandel zur Industriestadt baugeschichtlich nachzeichnen. Seine Entwürfe fügen sich selbstverständlich in ihr Umfeld ein und begleiten den Alltag der Menschen bis heute.
Frankes Werk bewegt sich zwischen Tradition und Moderne und spiegelt die architektonischen Entwicklungen des frühen 20. Jahrhunderts wider. Im Ruhrgebiet - insbesondere, aber nicht ausschließlich in Gelsenkirchen - und darüber hinaus entstanden in über dreißig Jahren seines Wirkens nach der Jahrhundertwende rund 100 Bauten, darunter 32 Kirchen, die durch Dauerhaftigkeit und gestalterische Präzision überzeugen.
Anlässlich seines 150. Geburtstags würdigen wir einen Architekten, dessen Schaffen Gelsenkirchen architektonisch wie kulturell bereichert und weit über seine Zeit hinaus Wirkung entfaltet. Hiermit laden wir Sie herzlich ein zu einem Festakt mit Podiumsdiskussion und integrierter Ausstellungseröffnung in eines seiner markantesten Werke.
Text: Stadt Gelsenkirchen
Anmeldung an veranstaltungen@gelsenkirchen.de
Donnerstag, 12. März 2026
Vortrag und Ausstellungseröffnung, Einlass 18 Uhr
Ort: Heilig-Kreuz-Kirche, Bochumer Straße 115, 45886 Gelsenkirchen
